CHANDIGARH - Die Stadt die zu weit mehr als nur meiner zweiten Heimat geworden ist, war der
Ausgangspunkt für meine indischen Abenteuer. Als ich zum ersten Mal indischen Boden betrat, war
das in Delhi und sehr schockierend. Menschen, Lärm und Dreck überall. Einfach
überall.
Chandigarh selber half mir dann jedoch, mich so langsam an Indien zu gewöhnen, da es doch eine
Art Übergang zwischen Europa und Indien darstellt. Die Stadt ist die Hauptstadt der Staaten
Haryana und Punjab, gehört aber so direkt zu keinem von beiden. Auf weitere solche Fakten
will ich aber verzichten, da man sie überall im Netz finden kann. Chandigarh ist meiner
Meinung nach eine äußerst grüne Stadt und das Klima für indische
Verhältnisse doch recht angenehm ist. Ich persönlich habe mich sehr wohl gefühlt,
da auch die Menschen sehr nett sind.
Es leben durch AIESEC ca. 20 - 25 internationale Praktikanten in der Stadt, die
zusammen eine Art Familie bilden. Verteilt auf mehrere Häuser sind sie über einige
der Sektoren verstreut. Das Prinzip der Sektoren ist schon irgednwie auch nett gemacht. Was mich
aber vor allem begeisterte, war dass es kaum mehr Ampeln gibt als unbedingt nötig und der
Rest durch Kreisverkehre sich selbst reguliert. Wenn man auf ein bißchen europäischen
Luxus verzichten kann, dann lässt es sich in Chandigarh wunderbar leben. Mit der Zeit kommt
es sogar vor, dass man Tag für Tag aufs Neue positiv überrascht wird.
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