Flöha-Erzgebirge

Ausflug ins Erzgebirge nach Flöha

Ich war auf einer Exkursion nach Sachsen, genau genommen ins Erzgebirge nach Borstendorf. Dort fließt ein eher nicht so bekannter Fluss namens Flöha. Was Es mit diesem Fluss und meiner Ausflug aus sich hat erfahrt Ihr in meinem Beitrag.

Ich habe bei meinem Ausflug ein GPS Geräte Test gemacht und kann nur sagen, das ein Ausflug mit so toller Technik einfach viel mehr Spaß macht und sicherer ist es zudem auch noch.

Ortsteil Floßmühle

Angekommen nach einer langen Fahrt mit Zug und Fahrrad war ich völlig erschöpft in Flöha angekommen und suchte erstmal ein schattiges Plätzchen um mich zu erholen. Es dauerte keine 10 Minuten bis der erste Dorfbewohner vorbeikam und meinte ich komme ihm bekannt vor. Das kann vielleicht sogar gut möglich sein, da mein Großvater, dem ich sehr ähnlich sehe, in diesem Dorf geboren wurde und seine komplette Kindheit dort verbracht hat.

Ich erklärte Ihm, wer mein Großvater ist. Warum ich das Dorf besuche. Ich wollte halt einfach erfahren wie das Dorf aus seiner Jugend, von der er immer erzählte aussah.

Kaum hatte ich meine Sätze ausgesprochen saß ich in seinem kleinen aber sehr schicken Dorfhäuschen. Wir tranken einen Kaffee und er zeigte mir Fotos in dem er und mein Großvater zusammen abgebildet sind.

Ich war begeistert solch ein Bildmaterial vor die Augen zu bekommen und musste natürlich gleich ein paar Bilder abfotografieren. Diese darf ich leider nicht zeigen.

Nun gut, nach Adressen und Telefonnummern Tausch, machte mich auf den Weg zu meinem geplanten Ziel. Die Flöha.

Die Flöha, der Fluss wo das Leben Spaß macht

Mein Großvater erzählte mir das er immer an die Flöha ging und entweder mit der Hand oder mit einer Weiden-Angel Forellen gefangen hat und diese dann auch gleich am Ufer mit selbstgemachten Feuer gegrillt hat.

Dies galt es wenigstens einmal in meinem Leben nachzumachen. Leider konnte ich am Anfang nicht so viel Geschick oder „Glück“ beim Forellen-Hand-Angeln beweisen. Ich stand zwei Stunden in dem kalten Fluss und musste feststellen das dies verdammt schwer ist und man eine gewisse Übung darin braucht.

Also dachte ich mit erst einmal Feuer machen. Ich suchte mir ein paar Äste und große Steine zusammen. Die Steine dienten als Feuerring und die Äste – ist ja logisch zum Verbrennen.

Feuer brennt – Fisch fängt

Als das Feuer dank Streichhölzer und etwas Feuerzeug Benzin brannte, wagte ich noch einmal den Versuch in den Fluss einen Fisch zu fangen.

Ich suchte mir einen großen Stein, dieser war so schwer das ich Ihn nicht heben konnte. Am Grund befand sich eine kleine Höhle in dem Stein, in diese ging ich mit beiden Händen und griff einfach blitzschnell zu.

Da war Sie meine erste Forelle aus dem Erzgebirge. Sie sah gut aus hatte Mindestgröße und ich hatte am Ende so viel Mitleid das ich den Fisch sein Leben schenkte und ihn wieder frei lies…

Meine Mission war zu 95 % erreicht. Das genügt mir voll und ganz. Ende gut alle gut. Das dachte sich auch unsere sächsische Forelle.